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Schloss

Von der ursprünglichen Burg aus dem 13. Jahrhundert und ihren späteren gotischen Umbauten ist nahezu nichts übriggeblieben. Von den inneren Umbauten sind nach den großen Umgestaltungen Ende des 16. Jahrhunderts lediglich einige Räume im Erdgeschoss erhalten geblieben, unter denen der Saal hervorragt, dessen Wölbung an einer in der Mitte stehenden Sandsteinsäule in Gestalt eines Baumes mit abgehackten Ästen zusammenläuft. Im Portal der Südwand wurde das Sternwappen der Herren von Sternberg ausgehauen.

Schloss Bechyne

Bis zur Gegenwart ist ein Teil der Befestigungsanlagen der Stadt und der Burg erhalten geblieben, insbesondere die nördliche und westliche Befestigung mit Basteien und Toren. Im südlichen Teil der Befestigung ist es der massive sog. Teufelsturm und unter ihm auf einem Felsen oberhalb des Flusses Lužnice der Rundturm, auch Hähnchen oder Henkershaus genannt.

Die größten Umgestaltungen erfuhr die Burg von Bechyně unter Petr Vok von Rožmberk. Seit den siebziger Jahren des 16. Jahrhunderts wurden die Räumlichkeiten der alten Burg umgestaltet und der neue Teil, das sog. neue Schloß, erbaut. Unter Leitung des italienischen Baumeisters Baldassare Maggi entstand nördlich von der einstigen Burg ein Renaisssanceschloss. An den Malerein waren Gabriel de Blonde, Vilém und Bartoloměj Jelínek beteiligt, die Stuckverzeirung stammt von Antonio Melano.
Ähnlich wie in den darauffolgenden Jahrhunderten die Interieurs des Schlosses (Empire, Rokoko, Neogotik) umgestaltet wurden, kam es auch in der Vorburg zu Umbauten.

(Města ČSSR, ČTK-Pressfoto, 1987)

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